Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl

Senior Scientist

 

Gruppenlehranalytiker
Gruppenanalytischer Supervisor und Organisationsberater (DAGG)

Kontakt

Sigmund-Freud-Institut
Myliusstraße 20
60323 Frankfurt am Main

E-Mail haubl
(at)sigmund-freud-institut.de

 

Portrait

  • Geboren 1951
  • Studium der Psychologie und der Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft , Dr. phil. in Germanistik, Dr. rer. pol. habil. in Psychologie
  • Seit 2003 Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität und bis 3/2016 Direktor des Sigmund-Freud-Instituts. Zuvor lange Jahre an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg: Profilierung des Studiengangs Sozioökonomie bis zu dessen Einstellung
  • Damalige Forschungsgebiete, die infolge der Berufung nach Frankfurt in den Hintergrund getreten sind: Sozial- und Kulturgeschichte der Konsumgesellschaft; materielle Kultur: Dinge als (symbolische) Interaktions- und Kommunikationsofferten; Psychodynamik von Geld und Besitz; Überschuldungsdynamik und Schuldnerberatung; Mikropolitik in Organisationen; Methodologie und Methodik bildhermeneutischer Verfahren
  • Nach einem Jahrzehnt Einzel-Lehranalyse: Spezialisierung auf Gruppenanalyse – Gruppenlehranalytiker (AG/DAGG) und gruppenanalytischer Supervisor und Organisationsberater (DGSv). Mitherausgeber der „Freien Assoziation“ und der „Zeitschrift für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik“

Veröffentlichungen

Neu erschienen!

Rolf Haubl / Johann August Schülein
Psychoanalyse und
Gesellschaftswissenschaften

Aus der Reihe
Psychoanalyse im 21. Jahrhundert
Kohlhammer, 2016

Aktuelle Forschungsgebiete

  • Sozialwissenschaftliche Emotionsforschung
  • Krankheit und Gesellschaft
  • Beratungsforschung, insbesondere Entwicklung, praktische Erprobung und Evaluation von psychoanalytischen Konzepten für Supervision, Coaching und Organisationsanalyse und -beratung
  • Methodologie und Methodik psychoanalytischer Sozialforschung, insbesondere Beziehungsdynamik in qualitativen Interviews, biographische Analysen sowie Fallrekonstruktionen

 

Ausgewählte Vorträge / Manuskripte etc.

Ohne Feindbild leben? Schön wär’s!
Vortrag am 7. Oktober 2016, Universität Hamburg -> PDF-File

Behindertenfeindlichkeit – narzisstische Abwehr der eigenen Verletzlichkeit
Vortrag bei der 28. Internationale Jahrestagung der Integrations-/Inklusionsforscher und -forscherinnen, „Zur Logik der Widrigkeiten – Theoriefundamente der Inklusion“, 21.2.2014 -> PDF-File

Geld in Paarbeziehungen
Forschung Frankfurt (Goethe-Universität) 30 (2012), Heft 2: 64-66
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Praxis der Selbstfürsorge / Rolf Haubl, Günter G. Voss
(Arbeit und Leben in Organisationen 2011, Risikofaktoren für Arbeitsqualität und psychische Gesundheit), 2012 -> PDF-File

Grenzen professioneller Arbeit. Risikofaktoren für Arbeitsqualität und Gesundheit / Rolf Haubl, Günter G. Voss
Vorabdarstellung ausgewählter Ergebnisse einer Befragung von Supervisor/innen zu Entwicklungstendenzen in der Arbeitswelt. Frankfurt/Chemnitz: Sigmund-Freud-Institut; Technische Universität Chemnitz, 2012, 20 Bl. -> PDF-File

Selected socio-psychological research projects at the Sigmund Freud Institute
Frankfurt am Main, Joseph Sandler Research Conference 2010, 5.-7.2.2010
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Wie Frauen und Männer mit Geld umgehen. Ob es die Lehman-Sisters anders gemacht hätten?
Frankfurt am Main, Tagung „Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht? Genderspezifische Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise“, 28.1.2010
Den Vortragstext zum Nachlesen finden Sie  -> hier (PDF-File)

Festvortrag „Psychotherapie: ein unvollendetes Projekt“
Frankfurt am Main, 5.9.2009
-> PDF-File

Pressemitteilung vom 3.9.2009
„Neid und Neidbewältigung in Deutschland“ – Ergebnisse einer Repräsentativerhebung, Rolf Haubl und Elmar Brähler
-> Kurzinformationen (pdf-Datei)
-> Hintergrundinformationen (pdf-Datei)

Eröffnungsvortrag der Tagung „Das erschöpfte Selbst“
Salzburg am 5./6.10.2007
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Festvortrag zur Einweihung des „Mitscherlich-Hauses“
Frankfurt Höchst, Windhausstrasse 35, am 18.1.2007
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Schule als pathogener Ort
Aufsatz, November 2006
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Wozu brauchen wir Feindbilder?
Vortrag beim Gedenktag für die Opfer der Nazi-Psychiatrie in Bremen, Klinikum-Bremen-Ost, am 30.6.2006
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Selbstwert und Geldwert – die psychosoziale Bedeutung des Geldes
Vortrag beim 3. Forum Supervision und Politik (DGSv): „Wenn’s ums Geld geht – Interventionen wider den Zeitgeist“ am 8.7.2005 in Berlin
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Vertrauen in Mißtrauen. Über paranoide Gruppenprozesse
Vortrag, Sektion AG im DAGG, 7. Mai 2005 in Düsseldorf
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Medien