Bibliothekarin/Bibliothekar (m-w-d) in Teilzeit (75%), Entgeltgruppe 9 TV-H

Am Sigmund-Freud-Institut ist zum 01. Juli 2022 die unbefristete Stelle

einer Bibliothekarin/eines Bibliothekars (m-w-d) in Teilzeit (75%), Entgeltgruppe 9 TV-H,

zu besetzen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 20. Juni 2022 per E-Mail in einer zusammengefassten PDF-Datei an die Verwaltungsleiterin des SFI, Frau Heike Langholz (personal@sigmund-freud-institut.de), Frau Langholz steht Ihnen auch für Rückfragen zur Verfügung. 

Weitere Informationen und die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Translators with Ukrainian language skills wanted / Übersetzer:innen mit ukrainischen Sprachkenntnissen gesucht

The Sigmund-Freud-Institute is looking for individuals with good Ukrainian language skills and student research assistants who speak Ukrainian and are interested in assisting with our acute crisis intervention program for refugees from the Ukraine. Specifically, we need translators with good German or English language skills who can support our clinicians during their work and are ready to start right away. Times are flexible, yet availability during regular office hours of the workweek is necessary. If you are interested, please contact Ana Thomat via email at thomat@sigmund-freud-institut.de to discuss further details.

Das Sigmund-Freud-Institut sucht Personen mit guten ukrainischen Sprachkenntnissen sowie studentische Hilfskräfte, die Ukrainisch sprechen und Interesse haben, an unserem akuten Kriseninterventionsprogramm für Geflüchtete aus der Ukraine mitzuwirken. Wir brauchen Übersetzer:innen, die über gute Deutsch- oder Englischkenntnisse verfügen, und die unsere Therapeut:innen bei ihrer Arbeit unterstützen und so bald wie möglich anfangen können. Arbeitszeiten sind flexibel, allerdings sollte Verfügbarkeit zu regulären Arbeitszeiten unter der Arbeitswoche bestehen. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Ana Thomat via E-Mail: thomat@sigmund-freud-institut.de, um weitere Details zu besprechen. 

Nachruf auf Dr. med. Lotte Köhler (1925-2022)

Am 1. Januar 2022 verstarb Dr. med. Lotte Köhler im Alter von 96 Jahren. Die engagierte Psychoanalytikerin, Entwicklungspsychologin und Stifterin hat sich in der deutschsprachigen Psychoanalyse vor allem in der Säuglingsforschung und der Forschung zur Bindungstheorie einen Namen gemacht. Dabei fokussierte sie in ihrer klinischen sowie auch in der wissenschaftlichen Arbeit die normalen und problematischen Entwicklungen von Kindern, insbesondere von Kleinkindern, sowie auf die Entwicklung einer sicheren bzw. unsicheren Bindung und die Einflüsse von Bindungsstörungen und -traumatisierungen auf den weiteren Lebenslauf. Sie begann 1962 eine psychoanalytische Ausbildung in Deutschland, ab 1969 in der Schweiz wo sie 1974 in der Gesellschaft für Psychoanalyse aufgenommen wurde.

Sowohl für die psychoanalytische Forschung als auch für praxisbezogene psychoanalytisch orientierte Projekte hat Frau Dr. Köhler vieles ermöglicht, insbesondere im Kontext der von ihr im Jahr 1987 gegründeten Lotte Köhler Stiftung. Sie war darüber hinaus Initiatorin der Einrichtung des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums (KKC) für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie.

Die Zukunft der Psychoanalyse in einer breiteren Forschungslandschaft, die Interaktion zwischen klinisch psychologischen und gesellschaftlich soziologischen Perspektiven lagen ihr sehr am Herzen. Vor allem Nachwuchswissenschaftler*innen wollte Frau Dr. Köhler durch eine Förderung durch die Köhler-Stiftung und das Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen.

Das Sigmund-Freud-Institut verdankt der Köhler-Stiftung finanzielle sowie konzeptionelle Unterstützung, insbesondere von Präventionsprojekten im klinisch-psychologischen Bereich des SFI sowie internationaler Konferenzen zur empirischen psychoanalytischen Forschung. Einen Großteil der aktuellen Förderung des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums macht die kulturpsychologisch ausgerichtete Sozialforschung aus, wodurch die Schwerpunktsetzungen des Centrums überdies viele Anknüpfungspunkte zur der am sozialpsychologischen Bereich des SFI angesiedelten Forschung aufweisen.

Gerne und voller Dankbarkeit erinnern wir schließlich an die im Jahr 2021 erstmalige Ausschreibung des Lotte-Köhler-Preises im Rahmen einer Kooperation des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums in Bochum gemeinsam mit dem Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt. Die Verleihung der ersten Lotte-Köhler-Preise findet am 10. März 2022im Sigmund-Freud-Institut statt.Wir möchten anlässlich dessen seitens des Sigmund-Freud-Instituts nochmals unsere tiefe Dankbarkeit ausdrücken, für das, was Frau Dr. med. Lotte Köhler im Rahmen der Köhler-Stiftung und des Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrums für die Psychoanalyse und viele anderen humanwissenschaftliche Disziplinen ermöglicht hat.

Online-Methodenworkshop am 25. März 2022, von 13.30 bis 16.00 Uhr

Szene und Sequenz – Perspektiven psychoanalytischer und qualitativ-rekonstruktiver Sozialforschung

Im Zentrum des zweiteiligen Workshops stehen die Analyse von Szenen und Sequenzen im Rahmen der psychoanalytisch orientierten und qualitativ-rekonstruktiven Forschung. Methodologisch und methodisch-praktisch geht es um die Fragen: Welche Gemeinsamkeiten, Ergänzungspotenziale und Unterschiede lassen sich insbesondere zwischen Szenischem Verstehen und Sequenzanalyse herausarbeiten? Wie sehen Kombinationsmöglichkeiten der Methoden aus? Wie sind psychoanalytische Fragen in Forschungsdesigns operationalisierbar? Wie sind biographische und psychische Dispositionen, latente Sinnebenen und unbewusste Konflikte methodisch rekonstruierbar mittels Sequenz- und Szenenanalyse?

Veranstaltet vom Promotionskolleg
Organisation und Leitung: Susanne Benzel und Vera King
Referierende: Margret Dörr (Mainz), Merle Hummrich (Frankfurt), Silke Pless (Frankfurt), Gunzelin Schmid Noerr (Mönchengladbach) und Mirja Silkenbeumer (Frankfurt)

Anmeldung: tagung@sigmund-freud-institut.eu


Symposium am 1. Oktober 2022, von 15.00 bis 19.30 Uhr im Sigmund-Freud-Institut

Szenisches Verstehen in Therapie und Forschung
Symposium zum 100. Geburtstag Alfred Lorenzers

Veranstaltet vom Sigmund Freud Institut in Kooperation mit dem Frankfurter Arbeitskreis für Tiefenhermeneutik und Sozialisationstheorie

Referierende: Vera King (Frankfurt), Gunzelin Schmid Noerr (Frankfurt), Sigrid Scheifele (Frankfurt), Annabelle Starck (Frankfurt), Kurt Grünberg (Frankfurt), Katarina Busch (Frankfurt), Mardeni Simoni (Frankfurt), Katharina Rothe (New York), Dietmut Niedecken (Hamburg)

Anmeldung bis 31.08.2022: tagung@sigmund-freud-institut.eu

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