Prof. Dr. med. Heinz Weiß

Leiter des medizinischen Bereichs und Leiter der Ambulanz

Kontakt

Robert-Bosch-Krankenhaus
Abteilung für Psychosomatische Medizin
Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Telefon 0049-711-8101-3017
Fax 0711-8101-3084
E-Mail weiss(at)sigmund-freud-institut.de
heinz.weiss(at)rbk.de

Aktuelles

Arbeitstagung am 14. und 15. Mai 2022, im Atrium des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart

„Psychoanalytisches Arbeiten mit psychotischen Patienten in unterschiedlichen Settings“
“Psychoanalytic Work with Psychotic Patients in Different Settings”

Veranstaltet von der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Robert-Bosch-Krankenhauses, Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt a. M.
Referierende: Marcus Evans (London), Claudia Frank (Stuttgart), Esther Horn (Stuttgart), Felix Schoppmann (Frankfurt), Heinz Weiß (Stuttgart, Frankfurt), Reiner Winkler (Tübingen)

Weitere Informationen und Anmeldung

Neuerscheinungen

Weiß, H. (2022): The relinquishment of omnipotence in a severely traumatized patient. In: Arundale, J. (ed.), Omnipotence: Psychoanalytic Perspectives. London, New York: Routledge.

Weiß, H. & Finkelstein, S. (2022): The Claustro-Agoraphobic Dilemma in Psychoanalysis. Fear of Madness. London/New York: Routledge, in press.

Bayer, L. & Weiß, H. (Hg.) (2021): Die psychoanalytische Ambulanz. Aufgaben und Arbeitsweisen am Beispiel des Sigmund-Freud-Instituts. Stuttgart: Kohlhammer. 

Weiß, H. (2021): Zur Utopie der Machbarkeit von Glück. Medizinethik in Zeiten der Postmoderne, in: Busch, K., Benzel, S., Salfeld, B. & Schreiber, J. (Hg.), Figurationen spätmoderner Lebensführung. Springer: Wiesbaden, 281-298.

Starck, A. & Weiß, H. (2021): Scham und Schuld in der psychoanalytischen Theorieentwicklung – ihre Rolle beim Zwang. Persönlichkeitsstörungen 25, 3-17.

Weiß, H. & Weiß, C. (2021): Translation as a metaphor. The role of archaeology in Freud’s deciphering oft he human mind, In: Birksted-Breenn (ed.), Translation/Transformation. 100 years oft he International Journal of Pschooanalysis. London, New York: Routledge, 23-46.

Weiß, H., (2021): The conceptualization of trauma in psychoanalysis. An introduction. Int. J. Psycho-Anal. 102, 755-764.

Weiß, H. (2021): Illusionen als zeitlich begrenzte Orte des seelischen Rückzugs. Überlgungen zu John Steiners Theorie der Psychic Retreats. Jahrbuch der Psychoanalyse, 83, 229-245.

Weiß, H. & Merkt, H. (2021): Eine pathologische Organisation auf der Grundlage eines Strebens nach Perfektion, in: King, V., Gerisch, B. & Rosa, H.: Lost in Perfection. Zur Optimierung von Gesellschaft und Psyche. Frankfurt a.M. Suhrkamp, 225-236.

Weiß, H. (2021): Reply to the letter by Michel Sanchez-Cardenas: Does the repetition compulsion really have a purpose? Int. J. Psycho-Anal. 102, 1011-1013.

Portrait

geb. am 25.11.1955 in Würzburg

Seit 2014
Mitglied im Vorstand des Comprehensive Cancer Center der Universität Tübingen (als Vertreter des Robert-Bosch-Krankenhauses, Stuttgart)

Seit 2012
Chair der Education Section des International Journal of Psychoanalysis

Seit 2012
Mitglied des Direktoriums und Leiter des Medizinischen Fachbereichs am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt a.M. (Forschungsinstitut des Landes Hessen)

2009 – 2014
Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

2003
Dozententätigkeit in Argentinien

2002
Umhabilitation, Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor an der Universität Tübingen

Eröffnung der Psychosomatisch-psychotherapeutischen Tagesklinik am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

1999
Berufung zum Chefarzt der Abteilung für Psychosomatische Medizin (Zentrum für Innere Medizin VI) am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart.

Aufbau des psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienstes am Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart.

1998
DAAD Kurzzeitdozentur an der Universität Cordoba (Argentinien)

1994
Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor (Universität Würzburg)

1993
Facharztbezeichnung „Psychotherapeutische Medizin“

1992/1993
Tätigkeit als Visiting Scientist am Adult Department der Tavistock Clinic, London

1990 – 1999
Oberarzt am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg (Vorstand: Prof. Dr. H. Lang)

1988/1989
Klinisch neurologische Tätigkeit an der Neurologischen Universitätsklinik, Würzburg (Direktor: Prof. Dr. H.-G. Mertens)

1987
Habilitation für die Fächer: Medizinische Psychologie, Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse mit der Arbeit: „Der Andere in der Übertragung. Untersuchung zur analytischen Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse“ (1988 mit DFG-Unterstützung erschienen bei frommann-holzboog, Stuttgart)

1986
Ärztliche Zusatzbezeichnung „Psychoanalyse“

1985
Ärztliche Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“

1982 – 1989
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg (Vorstand Prof. Dr. med. D. Wyss)

1983
Medizinische Promotion mit einer Arbeit zur Bewußtseinstheorie in Freuds Traumdeutung unter  Bezugnahme auf die Kritik J.P. Sartres (Note: summa cum laude/opus eximium, Preis der Unterfränkischen Gedenkjahrsstiftung für Wissenschaften)

1981/1982
Assistenzarzt am Bezirkskrankenhaus Schloß Werneck (Bezirk Unterfranken)

1977 – 1983
Studium der Philosophie (Universität Würzburg)

1975 – 1981
Studium der Humanmedizin (Universität Würzburg)

Klinische Tätigkeit

Als Chefarzt Leiter des psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienstes, Mitbetreuung von ca. 3000 Patienten/Jahr aus dem Bereich des gesamten Klinikums mit den Liaisonschwerpunkten Psychoonkologie, gynäkologische und geburtshilfliche Psychosomatik, Intensivmedizin und geriatrische Rehabilitation (einschließlich psychiatrische Mitversorgung); Einbindung in die interdisziplinären Zentren der Klinik (Tumorzentrum, Brust-, Darm- und Lungenzentrum). Psychosomatische Mitversorgung der pneumologisch-thoraxchirurgischen Klinik Schillerhöhe, Stuttgart.

Als Leiter der psychoanalytisch orientierten Psychosomatisch-psychotherapeutischen Tagesklinik Mitbehandlung von ca. 150 teilstationären Patienten jährlich mit komplexen Persönlichkeitsstörungen, affektiven und psychosomatischen Patienten sowie komorbiden psychischen Störungen bei chronischen organischen Erkrankungen in einem multimodalen teilstationären Setting.

Ambulante Diagnostik und Therapie; hochfrequente ambulante analytische Psychotherapie. Tätigkeit als Lehr- und Kontrollanalytiker, Supervisionstätigkeit im In- und Ausland.

An der Universität Würzburg (1982 bis 1999) überwiegend ambulante psychotherapeutische und psychoanalytische Tätigkeit. Aufbau des psychosomatischen Konsiliardienstes an der Neurologischen Universitätsklinik (inklusive Begleitforschung).

Lehrtätigkeit

1981 – 1999 kontinuierliche Lehrtätigkeit in den Fächern Medizinische Psychologie, Psychotherapie und Psychosomatik und Psychoanalyse (Vorlesung, Kurse und Praktika), Prüfungstätigkeit (Physikum und 2. Staatsexamen). Fachübergreifende Seminare für Studierende und Postgraduierte an der Universität Würzburg.

1999 – 2017 klinischer Studentenunterricht, Beteiligung an der Hauptvorlesung im Fach „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ an der Universität Tübingen. Unterricht von Studierenden im „Praktischen Jahr“. Prüfungstätigkeit (Abschlussprüfung des Staatsexamens). Seminare für Postgraduierte. Betreuung von 16 Dissertationen und Diplomarbeiten.

Fort- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich der Fächer „Psychosomatik“, „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“. Kasuistische Seminare und Vorträge im In- und Ausland  (deutschsprachige Länder, Großbritannien, Italien, Frankreich, Nord- Mittel- und Südamerika).

Forschungsschwerpunkte

Theorie, Geschichte (u.a. Veröffentlichung von Teilen der Antikensammlung S. Freuds) und Behandlungstechnik der Psychoanalyse, Borderline-Störungen und pathologische Organisationen der Persönlichkeit, neurologische und internistische Psychosomatik, Krankheitsbewältigungsprozesse in der Intensivmedizin, teilstationäre psychoanalytische Behandlung, Wiedergutmachungsprozesse bei früher Traumatisierung.

Publikationen

Mehrere Monographien als Autor und Herausgeber, ca. 250 Originalarbeiten, Buchbeiträge und veröffentlichte Vorträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer und portugiesischer Sprache. Monographien u.a.: „Der Andere in der Übertragung. Untersuchung über die analytische Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse“ (Stuttgart 1988), „Psychoanalyse heute und vor 70 Jahren“ (Hg. mit H. Lang, Würzburg 1996), „Ödipuskomplex und Symbolbildung. Ihre Bedeutung bei Borderline-Zuständen und frühen Störungen“ (Festschrift für H. Segal, Hg., Tübingen 1999), „Pathologische Organisationen der Persönlichkeit als Abwehr psychischer Veränderung“ (Hg. mit C. Frank, Tübingen 2002), „Projektive Identifizierung. Ein Schlüsselkonzept der psychoanalytischen Therapie“ (Hg. Mit C. Frank, Stuttgart 2007). „Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation. Klinische Zugänge zum Erleben von Raum und Zeit“ (Stuttgart 2009). „Psychoanalyse – Die Lehre vom Unbewussten“ (mit M. Leuzinger-Bohleber, Stuttgart 2014), „Trauma, Schuldgefühl und Wiedergutmachung. Wie Affekte innere Entwicklung ermöglichen“ (Stuttgart 2017), „Hanna Segal revisited“ (Hg., mit R. Rumpeltes, Frankfurt a.M. 2017), „Trauma und unbewusste Phantasie“ Hg. mit E. Horn, Frankfurt a.M. 2018), „Zeitlose seelische Zustände“ (Hg. mit E. Horn, Frankfurt a.M. 2019), „Trauma, Guilt and Reparation“ (Routledge, London, New York 2020), „Wiederholung und Wiederholungszwang“ (Hg. mit E. Horn, Frankfurt a.M. 2020), „Die psychoanalytische Ambulanz. Aufgaben und Arbeitsweisen am Beispiel des Sigmund-Freud-Instituts“ (Hg. mit L. Bayer, Stuttgart 2021).

Vorträge

Weiß, H., Online Webinar with John Steiner and Weiss, H. about his book, Trauma, Guilt and Reparation, Organistion: Melanie Klein Trust, London, 23.01.2021.

Weiß, H., Finkelstein, S., Understanding Primive States of Mind. The Claustro-Agoraphobic Dilemma. Clinical Online Seminars, New York, 06.02., 15.05., 10.07., 11.09., 16.10., 13.11. und 11.12.2021

Weiß, H., Die Vergangenheit einer Illusion. Psychoanalytische Reflexionen zum utopischen Denken am Beispiel der russischen Oktoberrevolution. Vortrag anläßlich der Semestereröffnungsveranstaltung des DPG-Instituts Frankfurt a.M., 05.03.2021.

Weiß, H., Pathologische Organisationen als Gefängnis und Schutz vor Veränderung. Vortrag und Klinisches Seminar. 6. Klein-Bion-Forum, Frankfurt a.M. 08.05.2021.

Weiß, H., Nicolaus Cusanus – Philosoph und Psychoanalytiker vor seiner Zeit. Festvortrag zur Öffnung der Cusanus-Akademie und klinisches Seminar, Brixen, 02.07. und 03.07.2021.

Weiß, H., Ist Umkehrbarkeit eine Illusion? Überlegungen zu Henri Reys ‚Reversibilitätsprinzip‘, Vortrag und Klinisches Seminar, Psychoanalytisches Seminar Zürich, 23.07. und 24.07.2021.

Weiß, H., Weiterbildungsseminar: Zwang, Agora-klaustrophobe Ängste, Groll und Scham. Universitätsklinikum Freiburg i.Br. 05.08. und 06.08.2021.

Weiß, H., Steine, J., Seminario Clinico, Centro  Psicoanalitico di Genova, 18.09.2021.

Weiß, H., Lance, Ph., Youtube-Podcast-Interview on ‚Trauma, Guilt an Reparation‘, New Books in Psychoanalysis, Los Angeles, 01.10.2021.

Starck, A., WeiIß, H., Zwanghaft oder optimiert? Zählen und Messen als Zeitphänomen oder als Symptom einer Zwangserkrankung. Beobachtungen aus der aktuellen Studie zur psychodynamischen Kurzzeittherapie von zwangserkrankungen (PDT-OCD-Studie). Online-Vortrag, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychosomatik und Tiefenpsychologie, 02.10.2020 Weimar.

Weiß, H., Gedanken zum Wiederholungszwang – 100 Jahre nach ‚Jenseits des Lustprinzips‘“, Vortrag am Institut für Psychoanalyse Berlin, 08.10.2021.

Weiß, H., Kleinianische Theorie in Entwicklung: Zur epistemologischen Bedeutung des Konzepts der unbewussten Phantasie. Vortrag anläßlich der Tagung ‚Unrepräsentierte Zustände und unbewusste Phantasie? Eine Kontroverse zur kleinianischen Theorie‘ Michael-Balint-Institut Hamburg, 22.10.2021.

Weiß, H., Distanz und Nähe in der Erfahrung des Blicks. Vortrag im Rahmen des Business Lunch des Wirtschaftsclubs Stuttgart, 14.10.2021.

Weiß, H., Utopie und Ideologie. Der Umschlag von der Hoffnung auf Veränderung in totalitäre Macht am Beispiel der russischen Oktoberrevolution. Hauptvortrag im Rahmen der geeinsamen Online-Jahrestagung der Deutschen und Österreichischen Jahrestagung für Individualpsychologie, Wien, 30.10.2021.

Weiß, H., Online Webinar: Translation/Transformation. 100 Years of the ‚International Journal of Psychoanalsis‘ (with Francis Grier, Adele Tutter, Rachel Blass, Anne Patterson and Dana Birksted-Breen), London 04.11.2021.

Weiß, H., Brenman, I., The Clautro-Agoraphobic Dilemma. Between Intimacy and Separation in Interpersonal Relationships. Lecture and Clinical Seminar. Psychoanalytic Center of California and New Center for Psychoanalysis, Los Angeles, 06.11.2021.

Weiß, H., Was ist psychoanalytische Metapsychologie? Koreferat zum Vortrag von Peter Zagermann. Jahrestagung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, Bad Homburg, 13.11.2021.

Weiß, H., Schwartz, H., IPA-Podcast on ‚Trauma, Guilt and Reparation‘, Washington D.C. 19.12.2021.

Erfahrungen im Bereich Management und Organisation

Als Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin Mitarbeit in den Leitungsgremien der Klinik (Chefarztkonferenz, Abteilungsleiterkonferenz des Zentrums für Innere Medizin), Beteiligung bei der Zielplanung, den Strategieklausuren sowie an den Budgetverhandlungen und Zertifizierungs-prozeduren. Berufung in verschiedene Kommissionen, Vorsitzender des Klinischen Ethik-Komitees. Mitglied des Direktoriums und Leiter des Medizinischen Fachbereichs sowie Leiter der Ambulanz am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt a.M.

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